Sofies verkehrte Welt

La mort mystérieuse de mon père – Der mysteriöse Tod meines Vaters

Einige seiner Arbeitskollegen sagen, mein Vater sei von einem Mitarbeiter in der Firma vergiftet worden. Es ist schwierig, zu sagen, ob das stimmt. Aber wir hier im Osten des Kongo glauben, dass Konflikte dadurch gelöst werden, dass man „den Feind“ vergiftet.

Par Fiston Muhindo

C’était un certain mercredi du moi d’août 2008, lorsque je revenais du stade où je faisais de petits exercices sportifs, que j’ai aperçu une foule entourée notre maison. Alors ce phénomène a attiré mon attention et surtout comme je savais que mon père était malade.

Arrivé chez nous, exactement il n’était plus ! Il était mort.

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In den Straßen von Goma herrschen eigene Regeln, die für Außenstehende kaum nachvollziehbar sind. Foto: judi

Il y a des collèges de mon père au travail qui disent que mon père était empoisonné par l’un des agents dans l’entreprise. C’est difficile à savoir si c’est vrai. Mais chez nous ici à l’est du Congo nous pensons que les conflits sont réglés souvent en empoissonnant « l’ennemie ». Et c’est un fait qu’il y a eu un conflit entre un agent de l’entreprise et mon père. Cet agent était jaloux de voir que mon père occupait une fonction de gérant que lui occupait au paravent.

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Il faut noter que toute cette histoire s’est passée quand j’étais en 6e année secondaire et je devais passer mon examen d’État, un examen très difficile. Donc il fallait que je me maîtrise même si j’étais très fâché et angoissé.

Heureusement, que j’ai réussi aux examens d’État avec 51 % et que donc je devais poursuivre avec les études secondaire comme c’était promu par mon oncle patronale. Mais arrivé à l’université, je me suis retrouvé seul jusqu’au point d’abandonner les études car celui qui devait me prendre en charge m’a laissé tomber.

Ça été dure. Mais je me suis dit : «’Il ne faut jamais baisser les bras. »

Et je sais qu’à la longue mes ambitions de l’éducation seront atteintes.

I believe in myself!

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Das Foto zeigt Fiston, wie er den Generator des Cyber-Cafés anwirft. Mit dem Betrieb des Internet-Ladens können die Redakteure von Radio Tayna etwas dazu verdienen. Foto: Fiston

 

Der Tod meines Vaters

Es war an einem Mittwoch im August 2008. Ich kam zurück aus dem Stadion, wo ich ein bisschen Sport getrieben habe, als ich eine Menschenmenge bei unserem Haus gesehen habe. Ich wurde sofort aufmerksam, zumal ich wusste, dass mein Vater krank war. Meine Befürchtung bestätigte sich, mein Vater war gestorben.

Einige seiner Arbeitskollegen sagen, mein Vater sei von einem Mitarbeiter in der Firma vergiftet worden. Es ist schwierig, zu sagen, ob das stimmt. Aber wir hier im Osten des Kongo glauben, dass Konflikte dadurch gelöst werden, dass man „den Feind“ vergiftet.

Tatsache ist, dass es einen Streit zwischen meinem Vater und dem besagten Kollegen gab. Dieser Kollege war eifersüchtig, weil mein Vater einen Verwaltungsposten bekam, den zuvor dieser Kollege inne hatte.

Man muss wissen, dass das alles passierte, als ich die 6. Klasse der Sekundarschule besuchte und das Abitur bevorstand, eine sehr schwere Prüfung. Ich musste mich also zusammenreißen, obwohl ich wütend und völlig durcheinander war.

Zum Glück habe ich das Abitur mit einem Ergebnis von 51% bestanden. Und ich hätte nun studieren sollen, wie es mit meinem Onkel väterlicherseits ausgemacht war. Aber kaum war ich an der Universität, fand ich mich völlig allein wideder. Ich musste das Studium abbrechen, weil der, der es finanzieren sollte, mich fallen ließ.

Das war ziemlich hart. Aber ich habe mir gesagt: „Man darf niemals aufgeben.“ Ich weiß, dass ich irgendwann meine Ausbildung fortführen kann. Denn ich glaube an mich!

Übersetzung: Judith Raupp

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