Steinmeier trifft Radio-Tayna-Redakteure – Face à face avec le ministre

Außenminister Frank-Walter Steinmeier und vier Bundestagsabgeordneten haben sich bei ihrem Besuch im Kongo mit Journalisten aus dem Kongo und Ruanda getroffen, darunter auch Mitarbeiter von Radio Tayna in Goma, die regelmäßig auf sofies-verkehrte-welt schreiben. Sie alle hoffen auf Unterstützung für ihre schwierige Arbeit aus Deutschland. – Le ministre des affaires étrangères de l’Allemagne, Frank-Walter Steinmeier, et quatre députés du parlement allemand, le Bundestag ont visité la République Démocratique du Congo et Rwanda, ils ont renconté aussi une groupe de journalistes, parmi eux se trouvaient aussi des collègues de Radio Tayna. Ils espèrent tous un soutien pour leur travail de l’Allemagne .

tayna-steineier

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier lobt Nachwuchsjournalisten aus dem Kongo und Ruanda für ihren Willen zusammenzuarbeiten. Dass die jungen Männer und Frauen gemeinsam Radiosendungen produzieren, Praktika im jeweils anderen Land absolvieren und heikle Themen offen diskutieren, ist keine Selbstverständlichkeit. Denn die Demokratische Republik Kongo und Ruanda sind seit langem verfeindet . Die beiden Läder haben sich immer wieder in Kriege verstrickt, und die Ressentiments gegen die jeweils anderen sind in der Bevölkerung stark verankert. Die Journalisten von Radio Tayna in Goma und ihre Kollegen setzen dem professionelle Berichterstattung entgegen. Foto: tayna

 

Par Reagan Mwanaweka

Cette fois-ci je commence mon article à la fin. Nous, mes deux collègues de Goma, mes trois collègues de Kigali, capitale de Rwanda, et moi, nous nous jetions des éloges. Nous étions vraiment fiers de nous et contents de nous car nous nous étions exprimés aussi brillamment. Ce n’est pas évident. En fin de compte nous étions obligé à parler avant des visiteurs de haut rang : le ministre des affaires étrangères de l’Allemagne, Frank-Walter Steinmeier, et quatre députés du parlement allemand, le Bundestag. La seule question qui retenait notre suspens était nos souhait et nos vœux que l’Allemagne se lie à nous dans les jours avenirs.

C’était le 20 février 2015 où le ministre Steinmeier fut à Goma, à l’est de la République Démocratique du Congo. C’était à l’occasion de l’ouverture d’une piste à l’aéroport que l’Allemagne a financée. Mes collègues et moi avons rencontré le ministre et les députés ce même jour. Nous leurs avons parlé de notre lutte dans la recherche de rapprochements de nos communautés et la cohabitation de nos peuples dans la région des grands lacs africain. Malheureusement c’est une région où des stéréotypes réciproques hantent, surtout entre le Congo et le Rwanda. A mon avis, le pari a été gagné car notre délégation des journalistes, nous sommes arrivés à expliquer à la délégation allemande combien nous étions dévoué dans cette lutte et ainsi les difficultés aux quelles nous sommes confrontés.

Radio Tayna: Sie arbeiten im Chaos, verdienen kaum Geld und führen ein gefährliches Leben. Journalisten im Osten der Demokratischen Republik Kongo lassen sich nicht unterkriegen. Auf sofies verkehrte welt erzählen sie Geschichten aus dem Alltag der Menschen nach einem langen Bürgerkrieg.– in französischer und deutscher Sprache (siehe unten). weiterlesen…

Nous estimons que cette rencontre pourrait être une brèche ou porte à travers laquelle l’Allemagne pourrait nous soutenir dans de différentes manières. A mon avis l’Allemagne pourrait apporter son expertise dans la résolution des préjugés vu son passé après la deuxième guerre mondiale avec certains voisins comme la France. Elle pourrait mener de lobbying à notres faveurs si un jour notre métier nous créait des incompréhensions avec certaines autorités de la région. Elle pourrait nous apporter son aide matérielle, pourquoi pas même parler à une organisation internationale de notre existence et le demander de se joindre à nous.

Voilà, ça c’est mon souhait après le rencontre avec le ministre. Peut-être on m’écoute.

 

 

Begegnung mit Außenminister Steinmeier

Dieses Mal beginne ich meinen Artikel am Ende der Veranstaltung. Wir, meine beiden Kollegen aus Goma und meine drei Kollegen aus Kigali, haben uns hoch gelobt. Wir waren wirklich stolz auf uns und zufrieden, weil wir uns gut verständlich gemacht haben. Das war nicht selbstverständlich. Schließlich mussten wir vor hochrangigen Gästen reden: dem deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier und vier Bundestagsabgeordneten. Das Einzige, was uns danach noch umtrieb, war unser Wunsch, dass Deutschland sich in Zukunft mit uns verbünden möge.

Es war am 20. Februar, als Minister Steinmeier in Goma, im Ostkongo, war. Er hat hier ein Stück Piste auf dem Flughafen eröffnet, die Deutschland bezahlt hat. Am gleichen Tag haben meine Kollegen und ich den Minister und die Bundestagsabgeordneten gesprochen. Wir haben ihnen von unserem Kampf erzählt auf der Suche nach Annäherung und Völkerverständigung in der Region der großen Seen. Leider ist das eine Region im Zentrum Afrikas, in der gegenseitige Vorurteile kursieren, besonders zwischen dem Kongo und Ruanda. Ich glaube, die Wette ist aufgegangen. Wir, die Delegation der kongolesischen und ruandischen Journalisten, konnten den deutschen Gästen zeigen, dass wir unseren Kampf zum Besseren mit großer Überzeugung führen. Und wir haben auch von den Schwierigkeiten gesprochen, denen wir dabei begegnen.

Wir glauben, dass die Begegnung mit dem Minister ein Türöffner sein könnte, so dass uns Deutschland künftig in verschiedener Hinsicht unterstützen könnte. Ich finde, Deutschland könnte uns mit Blick auf die eigene Vergangenheit beibringen, wie man Vorurteile abbaut. Das hat ja mit gewissen Nachbarländern wie Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg auch geklappt. Deutschland könnte für uns ein gutes Wort einlegen, wenn wir aufgrund unserer Arbeit zum Beispiel Probleme mit gewissen Behörden oder Machthabern in der Region bekommen. Deutschland könnte uns auch materiell unterstützen, ja sogar Kontakt zu einer internationalen Organisation aufnehmen, uns dort bekannt machen und sie bitten, uns zu unterstützen.

Ja, das sind meine Wünsche nach dem Treffen mit dem Minister. Vielleicht erhört mich jemand.

Reagan Mwanaweka, Übersetzung Judith Raupp

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