Die Stunde der Ewiggestrigen

Kleinreden, zaudern und kaputtmachen, so lässt sich das Theater um die Energiewende zusammenfassen. Und jetzt noch die Krimkrise. Für die Ewiggestrigen ein willkommener Anlass, das Vorhaben zu torpedieren. Sie setzen stattdessen auf Fracking in Deutschland und billiges Schiefergas aus Amerika. Beides erweist sich jedoch bei näherer Betrachtung als Illusion. Unabhängiger wird Deutschland nur durch die Energiewende.

Handelsabkommen: Abgeordnete fühlen sich schlecht informiert

Vage Versprechen und viel Geheimniskrämerei – so lässt sich der Zwischenstand der Verhandlungen zum umstrittenen Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA zusammenfassen. Das zeigte sich erst wieder vergangene Woche bei einem öffentlichen Expertengespräch im Umweltausschuss des Bundestages.

Fracking lohnt sich nicht

Die Euphorie ist verflogen: Investoren ziehen sich aus dem Schiefergasgeschäft in den USA zurück, weil die Aussicht auf Gewinne schlecht ist. Neue Zahlen zeigen, dass bei den Investoren die Begeisterung für Fracking bereits erheblich nachgelassen hat. Das könnte den Traum von der billigen Energie zum Platzen bringen.

Gefährliche Geheimnisse

Das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU stößt auf massive Kritik. Und die ist berechtigt. Denn es ist völlig unklar, was genau da verhandelt wird. EU-Kommission und US-Regierung setzen auf Geheimhaltung. Ein Kommentar:

Rohstoffe: Die unterschätzte Gier

Industrieländer wie Deutschland verbrauchen erheblich mehr Rohstoffe als bisher angenommen – bis 2050 könnte sich der weltweite Bedarf vervierfachen. Das zeigt eine neue Studie der australischen Forschungsorganisation CSIRO. „Zum Teil liegt der Bedarf um das Dreifache und mehr über den offiziellen Zahlen“, sagt Professor Thomas Wiedmann.

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