Sofies verkehrte Welt

Rohstoffe: Die unterschätzte Gier

Industrieländer wie Deutschland verbrauchen erheblich mehr Rohstoffe als bisher angenommen – bis 2050 könnte sich der weltweite Bedarf vervierfachen. Das zeigt eine neue Studie der australischen Forschungsorganisation CSIRO. „Zum Teil liegt der Bedarf um das Dreifache und mehr über den offiziellen Zahlen“, sagt Professor Thomas Wiedmann.

Die Große Transformation – ein Kommentar

Das Ende des Erdölzeitalters hat weitreichende Folgen und stellt die Weltgemeinschaft vor ein riesige Herausforderung. Wissenschaftler bezeichnen diesen Prozess als Große Transformation. Fest steht: Der Wandel wird politische, ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Systeme grundlegend verändern. Doch der Übergangs zu nachhaltigerem Leben und Wirtschaften kommt nicht von selbst.

Erdölreserven: Zahlenspiel mit Unbekannten

Experten gehen davon aus, dass die globalen Vorräte 40 Jahre und mehr reichen könnten. Zuverlässige Angaben gibt es aber nicht, „Zuverlässige Angaben über die noch vorhandenen Ölreserven gibt es nicht“, sagt etwa Rainer Wiek vom Energie Informationsdienst in Hamburg. „Die vorhandenen Kennzahlen sind mit Vorsicht zu behandeln. Sie werden von der Politik missbraucht. Bei Bedarf rechnen Förderländer ihre Reserven schon mal groß oder klein.“

Weniger Öl: Zwölf Vorschläge zum Sparen

Eine wirkliche Energiewende erfordert nicht nur den Ausstieg aus der nuklearen Stromerzeugung, sondern – genauso wichtig und grundlegend – den Ausstieg aus der Nutzung von fossilen Energiequellen wie Erdöl. Der wichtigste Treibstoff für den Straßenverkehr ist knapp und wird teurer. Auch die verarbeitende Industrie ist stark abhängig von dieser Ressource. Erdöl ist nicht nur Rohstoff, sondern auch Drohstoff.