Dossier: Große Transformation & Leben
Das Erdölzeitalter geht zu Ende. Die Menschheit steht vor dem größten Umbruch seit der Industriellen Revolution. Fest steht auch, dass es einfache Lösungen nicht geben wird. Ein Beispiel dafür ist das Gezerre um die deutsche Energiewende. Fest steht, den bisherigen Lebenstil werden wir uns in Zukunft nicht mehr leisten können. Klimawandel, Rohstoffknappheit und Artensterben erzwingen ein Umdenken. Wissenschaftler bezeichnen den Wandel als große Transformationen. Er wird nicht nur die Wirtschaft, sondern die gesamte Gesellschaft grundlegend verändert.
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Im Bann der roten Hosen: Warum Politiker und Manager falsche Entscheidungen treffen

Wenn alle Fakten klar sind, sollte die richtige Entscheidung auf der Hand liegen. Dennoch urteilen Verantwortliche in Politik und Wirtschaft immer wieder falsch und schieben wichtige Reformen hinaus – obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten.

Die Stunde der Ewiggestrigen

Kleinreden, zaudern und kaputtmachen, so lässt sich das Theater um die Energiewende zusammenfassen. Und jetzt noch die Krimkrise. Für die Ewiggestrigen ein willkommener Anlass, das Vorhaben zu torpedieren. Sie setzen stattdessen auf Fracking in Deutschland und billiges Schiefergas aus Amerika. Beides erweist sich jedoch bei näherer Betrachtung als Illusion. Unabhängiger wird Deutschland nur durch die Energiewende.

Transition Towns: Die Revolution von unten

Sie essen, was keiner mehr will, betreiben Gemüsegärten auf Industriebrachen und wollen am liebsten ohne Erdöl auskommen. Mitglieder der Transition-Town-Bewegung glauben an eine fairere Wirtschaft.

Die Große Transformation in der Landwirtschaft

Das Ende des Erdölzeitalters, der Klimawandel und die wachsende Weltbevölkerung bedrohen das wichtigste, was wir haben: Unsere Ernährungsgrundlage. Lösungsansätze für ein besseres Wirtschaften – eine Analyse:   Die Weltbevölkerung wächst, sie will ernährt werden. Die Frage ist wie und womit? Der Klimawandel und Raubbau durch den Menschen verwandelt fruchtbare Erde in  Wüste, in unbrauchbares Land. Böden erodieren. Das Wasser wird verschmutzt und knapp. Die zur Verfügung stehende Anbaufläche wird weniger. Gründe gibt es viele: die Ausbreitung von Siedlungen, Versteppung, Bodenerosion, Bodenversiegelung. Durch Fracking drohen zum Beispiel riesige Flächen in Nordamerika unbrauchbar zu werden, weil das Grundwasser vergiftet ist. Gleichzeitig verlieren immer mehr Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern ihre Lebensgrundlage, weil sie von ihrem Land vertrieben werden und sich nicht mehr selbst versorgen können. Das einzige was kaum wächst, ist die weltweite landwirtschaftliche Produktion. Der Durchschnitt liegt bei etwas mehr als einem Prozent pro Jahr. Trotz modernster Technik, Pestiziden, und Gentechnik. Phosphat, ein wichtiger Grundstoff für Dünger wird knapp. Die Herstellung vieler Düngemittel und Pestizide hängt vom Erdöl ab. Das reicht nicht um eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Die Menschen in Ländern wie China, in denen der Wohlstand wächst, werden es sich nicht nehmen lassen, mehr Fleisch zu essen und das treibt auch den Bedarf an Tierfutter nach oben. Wie lösen wir dieses Dilemma? Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass „ein weiter so“ nicht funktionieren wird. Es reicht auch nicht aus, an ein paar Stellschrauben zu drehen. Die Landwirtschaft braucht eine Wende, sie steht vor einem großen Umbruch. Und der wird ganz sicher nicht reibungslos ablaufen, so viel steht jetzt schon fest. Dafür sind zu viele Wirtschaftsinteressen im Spiel. Es geht um Milliardenumsätze und darum, wer die Ernährungsgrundlage kontrolliert. Die Fragen, die sich stellen: Wie lässt sich die Produktion steigern und zwar so, dass Ressourcen wie Böden und Wasser geschont werden. Wie kann verlorener Boden wieder gut gemacht werden. Welche Düngemittel, welches Saatgut brauchen wir, was ist besser? konventionelle Agrarwirtschaft oder ökologischer Landbau. Wie umgehen mit Landrechten, Stichwort: Landraub, Ackerland als Investitionsobjekt? Wer diese Probleme lösen will, braucht neue Denkansätze und Visionäre. Und einen davon will ich Ihnen jetzt vorstellen: Den amerikanische Wissenschaftler Howard-Yana Shapiro. Er hat einen neuen, sehr interessanten Ansatz entwickelt, um den Hunger zu kämpfen. Bekannt geworden ist er mit der Entschlüsselung des Kakao-Genoms, das er zur Verwunderung der gesamten Fachwelt kostenlos und frei zugänglich im Internet veröffentlicht hat, damit Züchter auf der ganzen Welt damit arbeiten können. Shapiros Botschaft ist klar: Lasst uns alles was wir haben, auf den Tisch legen, lasst uns...

Der große Wandel: Stresstest für die Menschheit

Die Querdenker des Club of Rome haben schon vor 40 Jahren vor den Grenzen des Wachstums gewarnt. Nur wollte das damals niemand hören. Heute sind ihre Thesen aktueller und brisanter denn je. Der große Umbruch hat bereits begonnen.

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