Sofies verkehrte Welt

Die Unersättlichen: Notstand im globalen Supermarkt

Reich gedeckte Tische sind Sinnbild für gutes Leben, überall auf der Erde. Doch im globalen Supermarkt herrscht Not. Nahrung ist knapp und unfair verteilt. Dabei gab es nie zuvor so viel Wohlstand auf der Welt: Vor allem die Industrieländer müssen umdenken. Die Entwicklungshilfe, die in den vergangenen Jahrzehnten geleistet wurde, hat viele Probleme verschärft wie das Beispiel Kenia zeigt. Von der Globalisierung profitieren vor allem die reichen Nationen.

Die Angst  vor Hungerrevolten

Bezahlbare Lebensmittel sind ein Menschenrecht. Doch der Handel mit Agrarrohstoffen ist auch ein lukratives Geschäft, in das immer mehr Finanzinvestoren einsteigen. Über die Frage, welchen Einfluss Agrarspekulanten auf die Preise haben, wird heftig gestritten.

Der große Wandel: Stresstest für die Menschheit

Die Querdenker des Club of Rome haben schon vor 40 Jahren vor den Grenzen des Wachstums gewarnt. Nur wollte das damals niemand hören. Heute sind ihre Thesen aktueller und brisanter denn je. Der große Umbruch hat bereits begonnen.

Afrika: „Schlechte Nachrichten lassen sich besser verkaufen als gute“

Interview von Helene Seidenstücker:
Kriege, Krisen, Katastrophen und Krankheiten – über Afrika liest man vor allem negative Schlagzeilen. Für die meisten Medien rücken diese vier Ks automatisch in den Fokus, weil sich ihrer Ansicht nach schlechte Nachrichten besser verkaufen, weil die Mediennutzer sich für keine anderen Geschehnisse interessieren und weil Afrika so weit weg ist. Die Arbeitsbedingungen für Journalisten sind schwierig.